Monaf Gawish, M.Sc.

Am Schwarzenberg-Campus 4 (C)

21073 Hamburg

Building: C - Room: 2.003

eMail: Monaf Gawish

Phone:++49 (0)40 42878-6113

Kurzbiographie

Monaf Gawish erhielt 2019 seinen Bachelor of Science in Chemieingenieurwesen von der King Fahd University of Petroleum and Minerals (KFUPM) in Dhahran, Saudi-Arabien. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Forschungsassistent in der Abteilung für Chemieingenieurwesen an der KFUPM, wo er sich auf die Erforschung neuartiger heterogener Katalysatoren und die Entwicklung von Adsorbentien und enzymunterstützten Systemen zur Abwassersanierung konzentrierte.

Im Jahr 2021 startete er sein Masterstudium im internationalen Masterstudiengang in Chemical and Bioprocess engineering an der Technischen Universität Hamburg. In seiner Masterarbeit, die er am Institut für Systemverfahrenstechnik absolvierte, beschäftigte er sich mit dem Screening von intensivierten Destillationsprozessen unter zusätzlicher Berücksichtigung von Wärmeübertragernetzwerken, die hinsichtlich Energiebedarf, exergetischer Effizienz und Kosten optimiert wurden. Seit Februar 2025 ist Monaf als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Systemverfahrenstechnik tätig und verfolgt das Ziel einer Promotion.

Forschungsgebiet

Monafs Forschung konzentriert sich auf die Steigerung der Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit von chemischen Prozessen, um den sich entwickelnden Anforderungen der Industrie gerecht zu werden. Hierzu werden neuartige Prozesskonzepte unter Berücksichtigung von Energieintegration mittels Wärmeübertragernetzwerken und Wärmepumpen betrachtet. Durch die Integration fortschrittlicher modellbasierter Optimierungstechniken zielt seine Arbeit auf die Entwicklung kostengünstiger und rechnerisch effizienter Methoden zur Erstellung von Wärme- und Arbeitsrückgewinnungsnetzen ab, die eine verbesserte Energierückgewinnung und Prozessintegration ermöglichen.

Eine Schlüsselkomponente seiner Forschung ist die Optimierung von Energie- und Stoffströmen, um sicherzustellen, dass Prozesssysteme mit minimalen thermodynamischen Verlusten ausgelegt sind. Um dies zu erreichen, wird die thermodynamische Analyse nach dem zweiten Hauptsatz eingesetzt, um Ineffizienzen zu ermitteln und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Durch den Einsatz von Prozessmodellierung, fortschrittlichen Simulationen und maßgeschneiderten Optimierungsalgorithmen trägt seine Forschung zur Entwicklung der nächsten Generation energieeffizienter Prozesse bei.