07.07.23
Preisträgerin Alina Dobschall Die Rektifikation ist ein Verfahren zur thermischen Trennung von Stoffgemischen, das in der chemischen Industrie sehr häufig angewendet wird. Das Verfahren ist extrem energieaufwendig und damit für deutlich über 50 Prozent der Betriebskosten in der chemischen Industrie verantwortlich. In ihrer Masterarbeit hat sich Alina Dobschall damit beschäftigt, wie der Energiebedarf durch eine Reduzierung der Druckverluste sowie einer Erhöhung der Trennleistung gesenkt werden kann. Seit ihrem erfolgreichen Masterabschluss arbeitet Alina Dobschall als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Systemverfahrenstechnik an der TU Hamburg und setzt damit ihre Forschung im Bereich strukturierte Packungen fort. Presseartikel
20.06.23
Maximilian Klein, Student der Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Hamburg (TUHH), ist am 20.06.2023 für seine herausragende Bachelorarbeit mit dem Hamburger VDI-Preis ausgezeichnet worden. In diesem Jahr wurden drei gleichwertige Arbeiten ausgezeichnet und mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Die chemische Industrie steht wie fast alle Industriezweige vor den Herausforderungen der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit. Genau in diesem Spannungsfeld bewegt sich die Arbeit von Herrn Klein. Die digitale Abbildung chemischer Anlagen in Form von „Digital Twins“ bietet die Möglichkeit, Prozesse computergestützt zu steuern und zu optimieren. Dazu sind jedoch mathematische Modelle der chemischen Reaktionen notwendig. Gleichzeitig erschwert der Einsatz nachwachsender Rohstoffe die Erstellung solcher Modelle, da die Zusammensetzung dieser Rohstoffe regional und saisonal schwankt. Entsprechend zeit- und kostenintensiv ist die Charakterisierung von Reaktionen mit nachwachsenden Rohstoffen. Maximilian Klein beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit „Kinetische Analyse von Reaktionen konkurrierender Substrate durch Anwendung der Adsorptionsenergieverteilung auf die Enzymkatalyse“ mit einer Methode, genau diese Charakterisierung zeit- und kostensparender durchzuführen. Anstatt jede Komponente im Verlauf einer biochemischen Reaktion einzeln zu analysieren, adaptierte Herr Klein einen Ansatz aus der Adsorptionstechnik und wandte ihn auf die Enzymkatalyse an. Damit konnte er zeigen, dass es möglich ist, aus der Summe aller Komponenten den jeweiligen Einzelbeitrag zu berechnen, so dass aufwendige Einzelanalysen nicht mehr notwendig sind. Die Auswahljury lobte die Originalität und Praxisnähe der Arbeit. Die Qualität seiner Arbeit hat einen so hohen Standard, dass sie die Grundlage für eine wissenschaftliche Veröffentlichung bei der Zeitschrift Industrial & Engineering Chemistry Research darstellt, bei welcher Herr Klein als Coautor auftritt. Diese Arbeit wurde zwischenzeitlich unter der doi 10.1021/acs.iecr.2c03878 veröffentlicht. Zurzeit absolviert Herr Klein sein Masterstudium an der DTU in Kopenhagen.
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24.02.23
Die Mitarbeiter des Instituts für Systemverfahrenstechnik gratulieren Dr.-Ing. Matthias Rathjens zur bestandenen Promotionsprüfung
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10.01.23
New publication in AIChE Journal from Bettina Kruber, Karen Droste, Mirko Skiborowski "Thermodynamic efficiency of membrane-assisted distillation processes"
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30.12.22
New publication in Industrial & Engineering Chemistry Research from Thomas Waluga, Maximilian Klein, Mirko Skiborowski "On the Use of the Adsorption Energy Distribution for the Analysis of Competing Substrate Kinetics"
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20.07.22
Im Rahmen des diesjährigen Projektierungskurs des Studiendekanats Verfahrenstechnik besuchten kürzlich 18 Studierende der Masterstudiengänge Chemical and Bioprocess Engineering sowie Verfahrenstechnik und Bioverfahrenstechnik die Raffinerie der H&R Ölwerke Schindler GmbH in Wilhelmsburg. Begleitet wurde die Gruppe von Mitarbeitenden des Instituts für Systemverfahrenstechnik, welches den diesjährigen Projektierungskurs ausgerichtet hat. Im Rahmen des Projektierungskurs hatten die Studierenden die Aufgabe eine großtechnische Power-to-Liquid Anlage auf Basis nachwachsender Rohstoffe auszulegen. Bei H&R Ölwerke Schindler gab es nun die Möglichkeit eine entsprechende Demonstrationsanlage und darüber hinaus auch andere großtechnische Chemieanlagen zu besichten. Mit der Demonstrationsanlage in Wilhelmsburg sollen zukünftig pro Jahr rund 200 Tonnen E-Fuels für die Mobilität und rund 150 Tonnen Wachse für Anwendungen in der Kosmetik, Pharmazie sowie Lebensmittelindustrie hergestellt werden. Bei dieser Möglichkeit konnten die Studierenden neben einem Eindruck der Demonstrationsanlage auch spannende Einblicke in den industriellen Alltag bei einem Unternehmen der Spezialchemie gewinnen.
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02.07.22
Process Intensification by Reactive and Membrane-assisted Separations
30.06.22
Wegweisend für die Gesellschaft Angehörige der TU Hamburg erhalten Wissenschaftspreise
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08.06.22
Die Mitarbeiter des Instituts für Systemverfahrenstechnik gratulieren Dr.-Ing. Jens Johannsen zur bestandenen Promotionsprüfung
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