Arbeitsbereich Technische Informatik III
Technische Universität Hamburg-Harburg
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21073 Hamburg
ES38, Raum 309
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Stand: 5. März 1997
Der Markt für Handys ist sehr dynamisch, die Produktzyklen liegen bei 6-12 Monaten. Um dennoch Zubehör für Handys anbieten zu können, müssen intelligente Adapter entwickelt werden.
In Zusammenarbeit mit der Firma VIVANCO (Ahrensburg) sollen die Grundlagen für universelle Freisprecheinrichtungen entwickelt werden, die den (Protokoll-) Typ des angeschlossenen Handys automatisch erkennen und unterstützen.
Zu diesem Zweck suchen wir eine Studentin oder einen Studenten, die/der zunächst einmal untersucht, inwieweit die Protokolle verschiedener Handys prinzipiell vereinbar bzw. unterscheidbar sind (ca. 2 Monate).
Bei erfolgreichem Ausgang dieser Evaluierungsphase sollen die Ergebnisse in Form einer Diplomarbeit in den Entwurf eines Prototypen eingehen.
Voraussetzungen sind Interesse an hardwarenaher Arbeit (z.B. mit Logikanalysator).
COX erweitert die Programmiersprache C um ein allgemeines Operatorkonzept. Das COX System besteht aus einem Präcompiler und einem integrierten Interpreter.
Das COX System ist für nichtkommerzielle Zwecke per ftp verfügbar.
Die Dokumentation zu dem COX System sowie den dazugehörigen Bibliotheken gibt es auch online.
Eine Übersicht über das COX System bietet die COX Homepage.
Grafische Benutzeroberfläche für das COX System
Der zur Zeit als Oberfläche benutzte EMACS bietet ein reines Textinterface. Für Grafiken müssen jeweils spezielle externe Viewer aufgerufen werden. Die neue Benutzeroberfläche soll sowohl textuelle als auch grafische Ausgaben (2D und 3D) in ein Dokument integrieren. Als Dokumentbeschreibungssprache ist HTML3 vorgesehen. Diese Hypertextsprache wird in Verbindung mit WWW Browsern benutzt. Grafiken können dort als Bitmap direkt integriert oder auch als Querverweis (Link) eingebettet werden.
Die notwendigen Konvertierungsfunktionen der COX Ausgabe in HTML3 sollen in der systemunabhängigen Programmiersprache Java(tm) geschrieben werden. Java ist eine an die Sprache C++ angelehnte Neuschöpfung. Sie ist insbesondere für die Interaktion mit Netzwerken geeignet.
Ziel dieser Arbeit ist die Bedienbarkeit des COX Systems (ggf. über ein Netzwerk) von einem Java fähigen WWW Browser (z.B. HotJava oder Netscpae). Die gesamte Sitzung soll dabei als HTML Dokument protokolliert und angezeigt werden. Perspektivische Grafiken sollen als Link eingebettet werden um auch später noch interaktiv betrachtet werden zu können. Zweidimensionale Grafiken sollen als GIF Bitmap direkt integriert werden.
Integrierte Entwicklungsumgebung für das COX System
Die Entwicklungsumgebung soll die bestehenden Komponenten (Präcompiler/Interpreter, Editor und Laufzeitbibliothek) zu einem Gesamtsystem integrieren und die Verwaltung der vom Benutzer erstellten Module übernehmen.
Die integrierte Entwicklungsumgebung selbst soll in Java(tm) implementiert werden. Die übersetzten Java Programme sind auf sehr vielen Plattformen ausführbar. Oberflächen können so systemunabhängig entwickelt werden.
Grafische Routinen für das COX System (2-D und 3-D)
Es sollen 2-D und 3-D Visualisierungsfunktionen für verschiedene mathematische Algorithmen und Datenstrukturen entwickelt werden. Dabei kann auf mächtige grafische Beschreibungssprachen z.B. Postscript oder VRML sowie die dazugehörigen Interpreter zurückgegriffen werden.
Anpassung des GNU Emacs an das COX System
Der GNU Emacs ist ein frei konfigurierbarer Editor, der auf sehr vielen Plattformen verfügbar ist. Alle Anpassungen können in einem Lisp Dialekt (Emacs-Lisp) programmiert werden.
Ziel dieser Arbeit ist ein Modul, welches die komfortable (interaktive) Bedienung des COX Systems zuläßt.
Dabei sollen mehrzeilige Eingabeblöcke verwaltet, die Menüs konfiguriert und der Zugriff auf die Hilfetexte vereinfacht werden.
Beschleunigung des Interpreters durch adaptives Compilieren
Das Interpretieren von Schleifen ist sehr zeitaufwendig, da bei jedem Durchlauf alle Statements neu interpretiert werden müssen.
Ziel dieser Arbeit ist es, kritische Codeabschnitte zu lokalisieren, an den Compiler zwecks Übersetzung weiterzugeben, den resultierenden Objekt-Code zu laden und direkt auszuführen.
Existierende Module zum Schreiben von C Quelltext aus der internen Repräsentation sowie externe C Compiler können dabei verwendet werden.
Diese Arbeit ist bereits vergeben!
Weitere Aufgabenfelder sind:
Formen der Zusammenarbeit könnten neben HIWI Jobs auch Studien- und Diplomarbeiten sein.